Poloshirt statt Anzugshemd, Pavillon statt Kurhausbühne!
Am Freitag, 3. Juli, laden wir ab 19 Uhr zu einem ganz entspannten Feierabendhock zum Kurhauspavillon ein – locker, ungezwungen und open-air.
Freut euch auf ein besonderes und einmaliges Konzertprogramm der B&T – aber mehr möchten wir hier noch nicht verraten…
Für Verpflegung ist auch gesorgt: Bier und Weinschorle gibt es zum fairen Preis von je 2 Euro, dazu Würste frisch vom Grill.
Mitzubringen ist nichts außer guter Laune, Familie und Freunde.
Wir freuen uns!
Es ist wieder so weit: Unser Lichterfest steht vor der Tür! Kommt am 11. Juli in den Kurpark und genießt mit uns zusammen tausende Lichter in einer lauen Sommernacht.
Wir starten um 18:00 Uhr in den Abend. Musikalisch dürft ihr euch auf ein abwechslungsreiches Programm freuen.
Um 18:30 Uhr wird zum ersten Mal unsere gemeinsame Jugendkapelle Wolftal (Bad Rippoldsau, Schapbach, Oberwolfach) ein
Unterhaltungskonzert in Bad Rippoldsau geben.
Anschließend wird es laut: Die Blaskapelle Seerausch vom Bodensee wird unseren Kurpark in ein Festzelt verwandeln.
Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Unsere Musikerinnen und Musiker verwöhnen euch mit einer Auswahl an herzhaften Speisen: Neben Schnitzel im Wecken, Grillwurst und Wurstsalat bieten wir Ofenkartoffeln sowie ein veganes Linsencurry an.
Für die Naschkatzen gibt es zudem wieder Kaffee, Kuchen und warme Waffeln.
An unserer Bar bekommt ihr kühle Getränke und erfrischende Cocktails.
Sobald die Dämmerung einsetzt, verwandeln wir den Park wieder in ein Lichtermeer aus Lampions, Lichterketten und aufwändig gestalteten
Leuchtmotiven.
Wenn das Wetter unbeständig ist, feiern wir vorne in und ums Kurhaus-Restaurant.
Wir starten am 5. September um 9 Uhr im Probelokal der B&T Bad Rippoldsau (Fürstenbergstraße 1, Bad Rippoldsau).
Die Kinder werden in zwei Gruppen mit Spiel und Spaß den bunten Zoo der Blasmusik kennenlernen.
Am Ende machen wir wieder einen gemeinsamen Abschluss im Probelokal, sodass Sie ihr Kind dort um circa 16 Uhr wieder abholen können.
Für ein Vesper am Mittag sowie Getränke ist gesorgt.
Das Sommerferienprogramm richtet sich an Kinder zwischen circa 7-12 Jahren und ist kostenfrei, wir freuen uns aber über eine kleine Spende.
Das Kurhaus in Bad Rippoldsau platzte am vergangenen Samstagabend aus allen Nähten. Rund 270 Besucherinnen und Besucher füllten den Saal bis auf den letzten Platz – eine Resonanz, wie sie der Verein seit über zehn Jahren nicht mehr erlebt hat.
Unter dem Motto „Hisst die Segel“ lud die Blasmusik & Trachtenkapelle zu ihrem Jahreskonzert ein und nahm das Publikum mit auf eine musikalische Entdeckungsreise über die Weltmeere.
Schon beim Betreten des Saals wurde das Thema deutlich. Das Deko-Team hatte mit gebastelten Wellen, einem Steuerrad und einem eindrucksvollen Segelmasten auf der Bühne eine maritime Atmosphäre geschaffen.
Ein musikalisches Abenteuer
Das Programm bot eine Mischung aus Mittel- und Oberstufenstücken. Den Auftakt machte das Werk „Waterkant !“, das die verschiedenen Stimmungen an der Nordseeküste einfing – vom Abschied im Hafen bis zum stürmischen Meer.
Ein besonderer Willkommensgruß galt dem jungen Trompeter Hannes Günther. Vor dem Stück „A Ship in the Mist“ wurde er offiziell dem Publikum vorgestellt. Erst eine Woche zuvor hatte er beim Konzert der gemeinsamen Jugendkapelle Wolftal mitgewirkt und feierte nun einen gelungenen Einstand in der Hauptkapelle.
Das darauffolgende Stück erklang unter dem Titel „Father Mapple“ aus dem Werk „Of Sailors and Whales“. Hier bewiesen die 40 Musikerinnen und Musiker ihre Vielseitigkeit: Während einige ihre Instrumente spielten, fungierte die restliche Kapelle als Chor und verlieh der Szene eine besondere Tiefe.
Den absoluten Höhepunkt vor der Pause markierte das über 15-minütige Epos „The Ghost Ship“ von José Alberto Pina. Es war das anspruchsvollste Stück des Abends und verlangte dem Orchester volle Konzentration ab. Besonders beeindruckte hierbei Klara Schmid, die neben Piccolo-Flöte auch E-Piano spielte.
Die Zuschauer entliesen die Musiker erst nach langanhaltendem Applaus in die Pause.
Ehrung für 20 Jahre am Taktstock
Nach der Pause ging es mit den bekannten „Sea Songs“ und der dramatischen Filmmusik zu „The Perfect Storm“ weiter. Hier glänzte Herbert Decker am Horn, dessen Solopassage die Hoffnung auf Heimkehr inmitten der Naturgewalten darstellte. Mit den bekannten Klängen aus „Fluch der Karibik“ wurde das Publikum anschließend direkt auf das Schiff des exzentrischen Piraten Jack Sparrow versetzt.
Das musikalische Programm endete mit dem feierlichen Marsch der US-Navy „Anchors Aweigh“.
Doch danach wurde es noch einmal emotional: Vorsitzender Holger Herrmann ehrte Dirigent Horst Schoch für ein besonderes Jubiläum: Schoch, selbst geboren und wohnhaft in Bad Rippoldsau, leitete an diesem Abend sein 20. Jahreskonzert mit der Blasmusik & Trachtenkapelle. Insgesamt steht er bereits seit über 40 Jahren als Dirigent am Pult.
Als Dankeschön für seine Treue und die intensive Probenarbeit überreichte ihm der Verein einen Gutschein für das Hotel/Restaurant „Lauterbad“.
Das Publikum bedankte sich für die Leistung mit langanhaltenden Standing Ovations.
Erst nach zwei Zugaben durften die Musiker ihre Instrumente ablegen. Die Vorsitzende Christine Schmid zeigte sich nach dem Konzert hochzufrieden: „Wir sind überwältigt von der Resonanz. Dass so viele Menschen den Weg zu uns gefunden haben, zeigt die tiefe Verbundenheit im Ort und ist der schönste Lohn für die harte Probenzeit der letzten Wochen.“
Der Abend endete jedoch nicht mit dem letzten Ton. In „Günnas Hafenkneipe“ eröffneten die Musiker eine Cocktailbar, in der Musiker und Gäste den erfolgreichen Abend gemeinsam ausklingen ließen.
Am 11. Januar 2026 lud die Blasmusik & Trachtenkapelle Bad Rippoldsau e. V. sowie die Jugendkapelle Bad Rippoldsau e. V. zur diesjährigen Generalversammlung ein. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Wahlen der Vorstandschaft des Hauptvereins und der Jugendkapelle.
Vorsitzender Herbert Decker begrüßte die Anwesenden Mitglieder und Gäste, insbesondere Bürgermeister Bernhard Waidele, Manfred Schafheutle vom Musikverband Kinzigtal sowie Emil Schmid von der Glückauf Clara Stiftung.
Zu Beginn der Sitzung ließ Schriftführer Ulrich Schmid das musikalische Jahr des Vereins Revue passieren. Insgesamt 41 aktive Musikerinnen und Musiker trafen sich zu 42 Proben und veranstalteten 11 Konzerte. Erfreulich war eine wachsende Zahl an passiven Mitgliedern, was auf eine Werbeaktion beim letzten Jahreskonzert zurückzuführen ist.
Highlight des Jahres waren wie immer das Jahreskonzert unter dem Motto „Sound of Crime“, das lockere Herbstevent mit Bigband-Beats „Happy Hour“, sowie die Spezialistenwanderung von Alspirsbacher Klosterbräu, die dieses mal in Bad Rippoldsau auf der Klöster-Schleife stattfand und vom Verein musikalisch umrahmt wurde.
Im Kassenbericht stellte Kassierer Florian Herrmann, die finanzielle Lage des Vereins vor. Noch sei die Kassenlage gut, aber Holger Herrmann warnte vor roten Zahlen in der Zukunft. Denn viele Instrumente müssten überholt oder neu angeschafft werden und die Einnahmen werden auch in Zukunft nicht relevant steigen. Um die anstehenden Investitionen in den nächsten Jahren tätigen zu können werden Förderungen von Stiftungen oder anderen Einrichtungen benötigt.
Vorsitzender Herbert Decker ehrte anschließend langjährige Mitglieder. Dies waren Kathrin Müller für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft und Arnold Hermann für sage und schreibe 50 Jahre aktive Mitgliedschaft.
Mit lustigen Anekdoten aus dem Vereinsleben gestaltete Herbert Decker die Laudatio lustig und kurzweilig. Auch Bürgermeister Bernhard Waidele und Manfred Schafheutle ehrten die verdienten Musiker mit Urkunden, Ehrennadeln und weiteren Präsenten.
Clemens Günter und Jochen Schmid wurden für 25 Jahre passive Mitgliedschaft geehrt.
Die Jungmusiker Hannes Günther und Anton Schoch wurden mit dem Jungmusiker-Leistungsabzeichen in Bronze bzw. Silber ausgezeichnet. Hannes Günther wurde gleichzeitig in den Hauptverein aufgenommen und unterstützt seitdem das Trompetenregister.
Dirigent Horst Schoch ehrte besonders fleißige Proben- und Auftrittsbesuche der Musiker. Er hob hervor, dass besonders viele Musiker eine herausragende Anwesenheitsquote haben, und dies die allgemein gute Stimmung im Verein und hohe musikalische Qualität widerspiegele.
Vorsitzende Christine Schmid trug den Bericht der Vorstandschaft vor. Sie bedankte sich vor allem bei den Musikern, die unter dem Jahr für ein reibungsloses Vereinsleben und tolle Konzerte sorgen – auch wenn diese kein Amt in der Vorstandschaft innehaben. Besonders die Eigeninitiative mancher Musiker und reibungslose Organisation diverser Events lobte sie besonders.
Seit mehreren Jahren fungiert an der Spitze des Vereins eine Vorstandschaft aus Kassierer, Schriftführer und drei Vorständen, unter denen die Arbeit gleichmäßig aufgeteilt ist. Die gesamte bisherige Vorstandschaft wurde einstimmig wiedergewählt. Das sind im Einzelnen die Vorstände Holger Herrmann, Herbert Decker und Christine Schmid, Schriftführer Ulrich Schmid und Kassierer Florian Hermann.
Auch die bisherigen passiven Beisitzer Wolfram Schmieder, Stefan Müller und Martin Preskar wurden einstimmig wiedergewählt.
Als neue Vorsitzende der Jugendkapelle wurde Tabea Schmid gewählt, sie wird unterstützt von Jonas Preskar (Kassierer und 2. Vorsitzender) und Katrin Schmid (Schriftführerin).
Den Ausblick auf das kommende Jahr gab Holger Herrmann. Der Verein könne sich auf viele abwechslungsreiche Konzerte im Ort und außerhalb freuen. Das erste Halbjahr bis zur Sommerpause ist schon gut gefüllt mit Proben, Konzerten und Ausflügen.
Mit einem Denkanstoß an Bernhard Waidele sorgte er für viel Verständnis bei allen Anwesenden: Der Verein sei einerseits sehr froh über die finanzielle Förderung der Gemeinde, andererseits sei diese seit 20 Jahren nicht erhöht worden. Herrmann sei sich sicher, dass sich alle Vereine der Gemeinde über eine Anpassung der Förderhöhe, wenigstens in Höhe der Inflation, freuen würden.
Gleichzeitig stehen im Verein auch Umbaumaßnahmen im Proberaum an. Viele Musiker beklagen sich über zu laute Probebedingungen. Deshalb will der Verein dringend in Schallschutz- und Akustikmaßnahmen investieren, sofern der Kassenbestand es zulasse.
Mit einem guten Gefühl und voller Motivation für ein erfolgreiches Vereinsjahr 2026 wurde die Sitzung von Herrmann beendet.
Mit einer erfreulichen Nachricht ging das Vereinsjahr 2025 der Blasmusik & Trachtenkapelle Bad Rippoldsau zu Ende.
Die Glückauf Clara Stiftung fördert die Überholung von Instrumenten im Verein mit 3000€. Vorsitzender Holger Herrmann sprach bei der Generalversammlung des Vereins von einer Art „Investitionsstau“ im Verein, vor allem im Bereich der Nachwuchsausbildung. Hier werde aus Kostengründen oft gespart.
Mit dem Zuschuss der Stiftung Grube Clara sei der Verein so in der Lage, wichtige Investitionen zu tätigen und trotzdem ein positiver Kassenabschluss zu gewährleisten.
Die Glückauf Clara Stiftung wurde im Jahr 2016 durch den langjährigen Hauptgesellschafter und ehemaligen Geschäftsführer der Sachtleben Bergbau GmbH & Co.KG ins Leben gerufen.
Zweck der Stiftung ist die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen, die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Volks- und Berufsausbildung, Jugend- und Altenhilfe, Erziehung und Kultur.
Holger Herrmann bedankte sich stellvertretend für alle Musiker des Vereins ganz herzlich beim anwesenden Vertreter der Stiftung Emil Schmid.
B&T verwandelt Kurhaus in Jazzbar
Mit weihnachtlicher Stimmung hatte das große Herbstkonzert der Blasmusik und Trachtenkapelle Bad Rippoldsau noch wenig zu tun. Anstatt besinnlicher Adventsklänge gab es am ersten Adventswochenende satte Rhythmen, Bigband-Beats und feurige Soli zu hören.
Bereits um 19 Uhr öffnete die Cocktailbar und versorgte den ganzen Abend die Konzertbesucher mit leckeren Getränken. Punkt 20 Uhr begrüßten die Moderatoren Hannah Hermann und Jonas Preskar das Publikum zu einem von Höhepunkten gespickten Konzertabend.
Das Orchester heizte für zwei Stunden die Stimmung richtig an und sorgte für erstklassige Unterhaltung. Dirigent Horst Schoch stellte ein abwechslungsreiches Programm aus Jazz, Pop und Funk zusammen.
Die musikalische Reise startete in der Baker Street in London, wo sich die Saxofone bei Gerry Raffertys Klassiker schon einmal warmspielen konnten. Im schmissigen Medley „Sax Wind and Funk“ von Stefan Schwalgin, der Hommage an Soul-Größen „Legends of Soul“ und „Elvis - The King“ war das Können des Registers sehr gefragt.
Besonders glänzen konnte Sebastian Herrmann mit Alt- und Sopransaxofon bei dem genreübergreifenden Solostück „Saxpack“ von Otto M. Schwarz.
Nicht nur rhythmisch, auch technisch war die Darbietung der B&T äußerst anspruchsvoll. Schnelle Tanz-Rhythmen, die den ein oder anderen Besucher zum mitwippen animierten, boten zum Beispiel „Balkan Dance“ und „Tico Tico“.
Gefühlvoll wurde es bei einem Zusammenschnitt der bekanntesten Melodien von Frank Sinatra. Eine gewisse Dramatik verlieh dem Konzert die sinfonische Filmmusik zu „Children of Sanchez“.
Reichlich Applaus erhielten zudem die zahlreichen Solisten des Abends. Dazu gehörten Christine Schmid, Günter Hermann, Hannah Hermann, Marietta Schmid, Verena Günther und Tabea Armbruster.
Doch auch nach dem Konzert der 40 Musikerinnen und Musikern war der Abend lange nicht vorbei. Bei jazzigen Klängen vom Band und kühlen Getränken von der Bar ließen die Musiker sowie die Besucher den Abend im wunderschön geschmückten Kurhaus gemütlich ausklingen.
Am 19. Juli ab 18 Uhr verwandelt sich der Kurpark in Bad Rippoldsau wieder in ein funkelndes Lichtermeer: Tausende bunte Lichterbecher, Lampions und Lichterketten tauchen unseren Kurpark in eine ganz besondere Stimmung – glitzernd, leuchtend und einfach schön.
Die Blasmusik & Trachtenkapelle Bad Rippoldsau sowie die Tourist-Information laden herzlich ein, diesen schönen Sommerabend gemeinsam mit ihnen zu feiern.
Ab 19 Uhr sorgt der Musikverein Hornberg-Reichenbach für musikalische Unterhaltung, bevor gegen 21:30Uhr der britische Singer/Songwriter Stephen Dodds die Bühne übernimmt und mit seinen Songs die Nacht begleitet.
Auch kulinarisch hat das Lichterfest einiges zu bieten:
Unsere Musikerinnen und Musiker verwöhnen euch mit frisch zubereiteten
Köstlichkeiten – von Ofenkartoffeln mit
Kräuterquark über ein veganes Linsencurry bis hin zu Schnitzel und Grillwurst.
Wer es lieber süß mag, wird an unserer Kaffeebar glücklich: Es erwarten euch frischer Kaffee, warme Waffeln und leckere Kuchen.
Für die passende Erfrischung in der lauen Sommernacht sorgt unser Barteam mit einer Auswahl an klassischen Getränken und spritzigen Cocktails. Ob Mojito oder Cuba Libre – ein Hauch Südsee mitten im Schwarzwald!
Mit Einbruch der Dunkelheit beginnt der eigentliche Zauber: Die Lichter im gesamten Kurpark werden entzündet und verleihen dem Fest seine ganz besondere Atmosphäre.
Wetter-Info:
Aufgrund der Gefahr vor einem plötzlichen Regenschauer findet das Lichterfest an der Kurhausmuschel und im Kurhausrestaurant statt.
Wir freuen uns auf tolle Konzerte im April und Mai!
Rund 200 Besucher fanden sich im festlich geschmückten Kurhaus Bad Rippoldsau ein, um das diesjährige Jahreskonzert der Blasmusik und Trachtenkapelle Bad Rippoldsau zu erleben. Bereits zur Pause erntete das Orchester tosenden Applaus und Standing Ovations.
Pünktlich um 20 Uhr begrüßten die Moderatoren Jonas Preskar und Ulrich Schmid das Publikum „vom Holzwald bis Vor Säbe‘“ und darüber hinaus. Mit Witz und Charme führten sie durch das Programm und erklärten anschaulich die vom Dirigenten Horst Schoch sorgfältig ausgewählten Stücke – allesamt passend zum Motto des Abends: „Sound of Crime – der Klang des Verbrechens“.
Zuvor wurden drei neue Musiker im Orchester begrüßt: Anton Schoch (Horn), Tobias Wolf (Tenorhorn) sowie Horst Fleckenstein, der als Aushilfe das Tenorsaxofon übernahm.
Der Konzertabend begann mit dem titelgebenden Stück „Sound of Crime“, das durch lautmalerische Effekte eine fiktive Kriminalgeschichte zum Leben erweckte. Pistolenschüsse, Schreie und musikalische Verfolgungsjagden ließen das Publikum mitten ins Geschehen eintauchen.
Es folgte das symphonische Konzertwerk „In Nomine“, das auf musikalisch anspruchsvollem Niveau die tragische Geschichte einer saarländischen Abtei erzählt, die während der Französischen Revolution zerstört wurde. Die Zuhörer erlebten das harmonische Klosterleben, meditativen Kirchengesang und feierliche Fanfaren – ehe die „Marseillaise“ und dramatische Klangbilder die brutale Zerstörung durch französische Soldaten musikalisch eindrucksvoll darstellten. Das Orchester meisterte dieses 15-minütige Werk mit großer Souveränität und transportierte das Publikum zurück ins Mittelalter.
Den ersten Konzertteil beendete ein musikalisches Highlight: In „Saxpack“ tauschte Sebastian Hermann seine Klarinette gegen Alt- und Sopransaxofon und brillierte mit einer beeindruckenden Solodarbietung. Saxpack forderte von Sebastian Hermann höchstes technisches Können. Aber scheinbar mühelos wechselte er zwischen schnellen jazzigen Passagen auf dem Altsaxofon und harmonischer lyrischer Ballade auf dem Sopransaxofon. Das Publikum – ebenso wie die eigenen Mitmusiker – belohnten ihn mit langanhaltendem Applaus und Standing Ovations.
Nach der Pause entführte das Orchester die Zuhörer in die Bucht von San Francisco – zur berüchtigten Gefängnisinsel „Alcatraz“. Die musikalische Erzählung eines Fluchtversuchs beeindruckte mit spannenden Wechseln zwischen schnellen Rhythmen und ruhigen, atmosphärischen Passagen. Besonders kreativ zeigte sich das Schlagzeugregister: So wurde mit einer Suppenkelle auf Stein kratzend das Ausbruchsszenario akustisch nachgestellt.
Mit Henry Mancinis „Pink Panther“ folgte ein Klassiker des Krimigenres. Das bekannte Katz-und-Maus-Spiel zwischen Kommissar Clouseau und seinen Gegenspielern wurde vom Saxofonregister pointiert in Szene gesetzt – ebenso wie im darauffolgenden Stück „Batman“. Hier glänzten Verena Günther, Felix Günter und Horst Fleckenstein jeweils mit Soli. Die jazzige Filmmusik ließ Batman bildlich durch die Straßenschluchten von Gotham City fliegen, stets auf der Jagd gegen das Böse.
Zum Finale stellte Dirigent Horst Schoch ein mitreißendes Crime-Medley zusammen – bestehend aus der Titelmelodie der Kultserie Derrick, Respect von Aretha Franklin, bekannt aus dem Film Blues Brothers, sowie dem Rock’n’Roll-Klassiker Jailhouse Rock von Elvis Presley.
Erst nach zwei Zugaben durfte das Orchester den Konzertabend beenden.
Die Blasmusik und Trachtenkapelle bedankt sich herzlich bei allen Konzertbesuchern für ihr Kommen und die großzügigen Spenden. Wer die B&T weiterhin unterstützen möchte, kann dies gerne mit einer passiven Mitgliedschaft tun.
Zwerchfellerschütternder Abend im Kurhaus Bad Rippoldsau
Die Blasmusik & Trachtenkapelle Bad Rippoldsau luden zum „Besonderen Konzert“ mit den preisgekrönten Musik-Kabarettisten Gogol & Mäx
Als im Kurhaus Bad Rippoldsau um Punkt 20 Uhr schlagartig die Lichter ausgingen, wussten die rund 250 Zuschauer noch gar nicht, was sie genau erwartet. Doch nach fast 3 Stunden voller feinster (Blas-)Musik, großartige (Musik-)Akrobatik und urwitziger Komik hörte der Applaus für die Kabarettisten Gogol & Mäx gar nicht mehr auf.
Doch begonnen wurde der Konzertabend in klassischer „Jahreskonzert-Manier“ der Blasmusik und Trachtenkapelle. Die Zuschauer wussten immer noch nicht, was an diesem Abend so „besonders“ werden würde.
Nach einem fulminanten Auftakt mit „Carrickfergus Posy“, eine Hommage an die irische Heimatregion Carrickfergus des Komponisten James L. Hosay, ging es im Konzertprogramm weiter mit „Cry oft the last Unicorn“ (Rossano Galante). Hier wurde die tragische Legende um das letzte Einhorn musikalisch beschrieben. Bei der musikmalerischen, bezaubernden und aufregenden Melodie musste schon der ein oder andere Musiker aus Reihen der B&T eine Träne verdrücken – zumindest laut dem bewährten Moderatoren-Duo bestehend aus Hannah Hermann und Jonas Preskar.
Weiter ging das bunte Programm mit bekannter Musik aus „Pink Panther“. Die Musiker kamen gerade so richtig in Fahrt, als plötzlich Mäx auf der Bühne auftauchte und mit seiner Klarinette hineinspielte. Dirigent Horst Schoch wusste gar nicht was Sache war, da kam ihm aber zum Glück Gogol zur Hilfe und scheuchte Mäx wieder von der Bühne.
Aber auch im nächsten Stück, „Die tollkühnen Männer mit ihren fliegenden Kisten“ konnte sich Mäx nicht mehr hinter der Bühne halten. Während Uli Schmids Solo an der Lotusflöte kam Mäx herausgerannt, klaute den Notenständer und zeigte sein Können an seiner deutlich größeren Lotusflöte. Als auch noch Gogol mit einer dritten Lotusflöte dazukam, war das Chaos perfekt. Beide duellierten sich um die bessere Lotusflöte, bis endlich das Posaunenregister mit einem bestimmten Glissando die beiden Kabarettisten wieder hinter die Bühne verwies.
Noch ein Stück wollte die B&T spielen, bevor sie die Bühne endgültig Gogol & Mäx überließ. Aber auch in „Charles Chaplin“ kam die B&T kaum zum Musizieren. Andauernd kamen Gogol & Mäx auf die Bühne und störten die Musiker mit ihren eigenen zwischenreingespielten Soli. Dirigent Horst Schochs Nerven waren am Ende. Er hinterließ seinen Taktstock den nervigen Eindringlingen und wurde von einem aufmerksamen Zuschauer mit kühlen Handtüchern und einem großen Schluck Schnaps versorgt.
Doch Gogol & Mäx mussten schnell bemerken, dass ein Blasorchester zu leiten gar nicht mal so einfach ist. Nach vergeblichen Versuchen, das Orchester unter ihre Kontrolle zu bekommen, flehten Sie Horst Schoch an, zurückzukommen und für Ordnung zu sorgen. Dieser kam gerne zu seinem Orchester zurück und beendete den ersten Teil des „Besonderen Konzerts“ mit einem grandiosen Forte.
Vorstand Holger Herrmann bedankte sich bei der Gemeinde Bad Rippoldsau-Schapbach und den reichlichen Sponsoren. Ohne die hätte der Verein den Abend nicht stemmen können.
Erst nach der feurigen Zugabe „Danzas Cubanas“ (Robert Sheldon) mit den Solisten Christine Schmid (Trompete) und Günter Hermann (Posaune) ließ das Publikum das Orchester von der Bühne.
Im zweiten Teil konnten endlich die Musik-Kabarettisten Gogol & Mäx ihre Talente unter Beweis stellen. Der im Frack bekleidete Konzertpianist Gogol spielte ein „Concerto“ nach dem anderen, wurde jedoch laufend von seinem Gegenspieler Mäx behindert. Dieser grätschte mit diversen anderen Instrumenten dazwischen: Egal ob Tuba, Posaune, Trompete, Horn, Saxofon, Trommel, Alphorn, Glockenspiel oder Streichinstrument. Mäx versuchte jeden Trick um Gogol vom Klavier zu bekommen und selbst dort Platz zu nehmen. Doch Mäx hatte auch noch andere Tricks im Petto: So versteckte er Gogols Noten in schwindelerregender Höhe, wo dieser nur noch akrobatisches Geschick wieder drankam. Aber balancieren und gleichzeitig trotzdem noch musizieren, für Profi Gogol eine Leichtigkeit.
Das Publikum lachte, stöhnte und klatschte, was das Zeug hielt. Gogol und Mäx kombinierten ihr unglaubliche musikalisches Talent an gut einem Dutzend Instrumenten, mit akrobatischem Geschick und verpackten beides in die Hassliebe, gespickt mit Hinterlistigkeit, zwischen den beiden Charakteren.
Das Publikum war sich geschlossen einig: So ein rundum gelungener Abend gab es im Kurhaus schon lange nicht mehr und wird bestimmt noch viele Jahre in Erinnerung bleiben. Aber mindestens so lange, wie der Muskelkater im Zwerchfell anhalten wird.
Die Blasmusik und Trachtenkapelle Bad Rippoldsau sowie die Tourist-Information Bad Rippoldsau-Schapbach laden alle Wander- und Blasmusikfreunde zur Klingenden Klösterleschleife ein.
Entlang des wunderschönen Premiumwanderwegs wird die B&T an vier Stationen die Mitwanderer mit zünftiger Blasmusik unterhalten. Die gemeinsame Wanderung beginnt mit einem Ständerle um 10 Uhr am Minigolfplatz Klösterle und endet voraussichtlich um 14 Uhr am Burgbachfelsen – ebenfalls mit Polka und Marsch.
Dazwischen spielt die B&T an der Bank mit Blickrichtung Reichenbach und am Liebesfelsen gegenüber des Forsthauses im Untertal.
Wer nicht mitwandern möchte, kann gerne an eine einzelne Station kommen und dort der Blasmusik zuhören. Bitte beachten Sie aber, dass der Zeitplan eventuell abweichen kann.
Es wird empfohlen, eigene Verpflegung im Rucksack mitzubringen.
Bei Regen muss die Klingende Klösterleschleife leider ausfallen.
Wir starten am 24. August um 9 Uhr im Proberaum der Harmonie Schapbach (Dorfstraße 2A, Schapbach).
Die Kinder werden in Kleingruppen (unter Aufsicht) eine Rallye durch den Ort machen und an verschiedenen Stationen mit Spiel und Spaß die Blasinstrumente kennenlernen.
Zum Abschluss werden wir alle zusammen Pizzaessen, sodass Sie Ihr Kind ab circa 17 Uhr wieder am Proberaum der Harmonie Schapbach abholen können.
Für ein Vesper am Mittag sowie Getränke ist ebenfalls gesorgt.
Das Sommerferienprogramm richtet sich an Kinder zwischen circa 7-12 Jahren.
Eure B&T Bad Rippoldsau und MV "Harmonie" Schapbach
Musikalische Reise durchs Land der Mythen & Legenden und Kelten & Folkore
Die 40 Musikerinnen und Musiker der Blasmusik & Trachtenkapelle Bad Rippoldsau mit Dirigent Horst Schoch spielten am vergangenen Samstag ein herausragendes Jahreskonzert zum Thema
Irland
Mit Standing-Ovations honorierten die mehr als 200 Zuschauer im Kurhaus Bad Rippoldsau die Leistungen der Blasmusik & Trachtenkapelle. Zuvor ging es mit insgesamt 8 Stücken auf
eine aufregende Reise durch das Land der Mythen & Legenden und Kelten & Folklore: Irland.
Begonnen wurde das Programm mit zwei Arrangements von bekannten irischen Volksliedern.
Mit Carrickfergus Posy (arr. James L. Hosay) wurden die Zuhörer mit wunderschönen Solopassagen und einem imposanten Schlusston bildlich in die grünen Weiten Irlands versetzt.
Im Stück Irish Tune from County Derry beschreibt der Komponist Percy Grainger mit melancholischen Melodien die irische Grafschaft Derry und vermittelt eine sehnsuchtsvolle
musikalische Atmosphäre, die von der Schönheit der Landschaft Irlands geprägt ist.
Als Kontrast dazu wurde es mit dem nächsten Stück im Kurhaus schwungvoll: In einer fünft-teiligen Adaption der bekannten Tanzshow Riverdance (arr. Carl Strommen) tanzten die Finger der Holzbläser über ihre Instrumente wie die Tanzschuhe im irischen Stepptanz über den Parkett. Besonders glänzte Sebastian Hermann mit mehreren Soli am Sopran-Saxofon und das vierköpfige Schlagzeugregister, das vor der Bühne die Klänge der Stepptanzschuhe mit ihren Drumsticks auf einer Holzplatte imitierte. Mit großem Staunen und lautem Applaus wurde diese besondere Darbietung vom Publikum gewürdigt.
Nach der Pause begrüßte das Moderatoren-Duo Hannah Hermann und Jonas Preskar das Publikum in der irischen Landesprache Gälisch. Denn das nächste Stück Gaelforce (arr. Peter Graham) heißt übersetzt „Kraft der Gälen“ und beschreibt in schnellen Tutti-Passagen und getragenen Melodien die Kraft und Stärke des gälischen Volks. Mit einem wunderschönen Solo an der Trompete sorgte Christine Schmid für Gänsehaut-Stimmung bei allen Anwesenden.
Mit den nächsten zwei Stücken reisten die Musiker in die irische Popgeschichte. Das Arrangement des bekannten Weihnachtsliedes Fairytale of New York (arr. Sean O’Loughlin) erzählt die
Geschichte von irischen Auswanderern in der Weltstadt New York.
Der Komponist Rolf Lovland ließ sich für seinen Welthit You raise me up von irischer Volksmusik inspirieren, was in mehreren Passagen des Liedes deutlich zu hören war. Als Highlight des
Konzertabends verzauberte hier Schlagzeuger und Sänger Matthias Preskar das Publikum mit seiner ausdrucksvollen Gesangsdarbietung.
Zum Konzertabschluss wurden noch einmal alle Register gefordert. In einem Arrangement von Wolfgang Wössner werden die bekanntesten Lieder des Musicals Tanz der Vampire vorgestellt. Mit einer Mischung aus Rock, Pop und Musical-Stilen, schnellen und langsamen Passagen und mitreisenden Rhythmen war dieses Stück ein würdiger Konzertabschluss.
Doch ohne eine Zugabe ließen die Zuhörer die Musiker nicht nach Hause gehen: Mit den wilden, irischen Melodien von The Irish Washerwoman kam das Publikum noch ein letztes Mal auf ihre Kosten und wurde bildlich mitten in einen irischen Volkstanz-Reigen versetzt.
Nach einer erneuten Zugabe aus Riverdance wurde der gelungene Konzertabend beendet.
Die Blasmusik & Trachtenkapelle bedankt sich bei den vielen Konzertbesuchern und für die reichlichen Spenden.
Wie bereits in den Berichten angekündigt, spendet die Blasmusik & Trachtenkapelle den kompletten Erlös ihres Kirchenkonzerts (26. November) an Familie Poppe aus Empfingen.
Der 12-jährige Bastian Poppe leidet an einer unheilbaren und seltenen Muskelkrankheit, weshalb am Familienhaus in Empfingen (Landkreis Freudenstadt) ein Aufzug angebaut werden muss.
Zwei der Musiker der B&T kennen Bastian und seine Familie persönlich, deshalb war es dem Verein ein großes Anliegen, der Familie einen finanziellen Zuschuss zu geben.
Leider konnte die Familie beim Konzertabend nicht dabei sein. Jetzt, da Bastian zurück aus dem Krankenhaus ist, haben Kassierer Florian Hermann (im Foto links) und Trompeter Roland Müller (im
Foto rechts) die Familie in Empfingen besucht. Sie überreichten die Spende in Höhe von 2222€. Die Familie und vor allem Bastian freuten sich sehr und bedankten sich ganz herzlich beim
Musikverein.
Auch die Blasmusik & Trachtenkapelle möchte sich noch einmal ganz herzlich bei allen Besuchern des Kirchenkonzerts für die reichlichen Spenden bedanken!
Mit langanhaltendem Applaus honorierten die Besucher das rund 1,5-stündige Konzertprogramm von Dirigent Horst Schoch und seinen 33 Musiker und Musikerinnen. Trotz des Wintereinbruchs im oberen Wolftal fanden rund 250 Besucher den Weg in die mit hunderten Kerzen erleuchtete Bad Rippoldsauer Pfarrkirche.
Begonnen wurde das abwechslungsreiche Programm mit einem Arrangement des bekannten Kirchenlieds Großer Gott wir loben dich: Te Deum (arr. Jan de Haan). Nachdem das Thema in verschiedenen Variationen von den Instrumentengruppen vorgestellt wurde, erklang am Ende die Melodie als Ganzes, bei der die Konzertbesucher mitsingen konnten.
Mit dem Solowerk La Califfa gelang dem Komponisten Ennio Morricone (arr. John Glenesk Morimer) ein Meisterwerk, dass den Zuhörer in eine andere Welt entgleiten lässt. Tabea Armbruster brillierte hier mit einem einfühlsamen Solo an der Klarinette. Als Musik für den gleichnamigen Film aus dem Jahr 1970 mit Schauspielerein Romy Schneider erlangte dieses Stück Weltbekanntheit.
Das nächste Stück Amazing Grace (John Newton) zählt zu den beliebtesten Kirchenliedern der Welt. Verena Günther stellte die bekannte Melodie als Solo am Alt-Saxofon vor. Danach schwebte die Melodie von Register zu Register und vereinte ausdrucksstarke Blechbläser mit den zarten Klängen aus dem Holzregister.
Mit ruhigen und breiten, aber auch lauten Tönen ging es in Canterbury Chorale weiter. Der Komponist Jan van der Roost beschreibt hier die Imposanz der Kathedrale in Canterbury. Die massiven Tutti-Passagen lassen das Blasorchester wie ein massives Organ klingen.
Von Canterbury ging die musikalische Reise weiter ins immergrüne Irland. Das melancholische Volkslied Irish Tune from County Derry (Percy Graininger) sticht mit Klängen aus der traditionellen irischen Folk-Musik hervor.
Neben vielen traditionellen Melodien stand nun ein echter Popmusik-Hit aus dem Jahr 2000 auf dem Programm.
Im Stück Yellow von Coldplay glänzte wieder Tabea Armbruster an der Klarinette, ehe zum Schluss des Stückes das gesamte Orchester den Refrain des Lieds kraftvoll erklingen ließ.
Nur ein Höhepunkt von vielen Stand nun auf dem Programm: Schlagzeuger Matthias Preskar tauschte seine Drumsticks gegen ein Mikrofon und begeisterte die Zuhörer mit seiner Interpretation von You raise me up (Brendan Graham, Rolf Lovland). Seine kräftige Stimme und das wohlklingende Orchester im Hintergrund sorgte für Gänsehaut und einige Tränen in den Augen der Zuhörer.
Das Orchester verabschiedete die Besucher mit dem Lied Von guten Mächten wunderbar geborgen (Siegfried Fietz) und versprühte damit Optimismus und Hoffnung in einer ungewissen Zeit.
Natürlich durfte die B&T das Konzert nicht ohne eine Zugabe beenden. Dirigent Horst Schoch hat sich etwas Besonderes überlegt: Alle Musikerinnen und Musiker formten einen vierstimmigen Chor und sangen das irische Segenslied Irish Blessing.
Das Moderatoren-Duo bestehend aus Hannah Hermann und Jonas Preskar führte informativ durch das Programm und bedankte sich herzlich bei der Pfarrgemeinde und insbesondere bei Mesnerin Claudia Müller für deren Arbeit und Mithilfe rund um den Konzertabend.
Trompeter Roland Müller berichtete über das Spendenziel des Konzerts: Der 12-jährige Bastian Poppe aus Empfingen leidet an einer seltenen und unheilbaren Muskelkrankheit. An seinem Elternhaus muss deshalb ein Aufzug angebaut werden, was zu Gesamtkosten von rund 180.000€ führt. Die Musiker Roland Müller und Matthias Schmid kennen Bastian und dessen Familie persönlich. Deshalb war es dem Verein eine große Herzensangelegenheit, den gesamten Erlös an Familie Poppe zu spenden!
Die B&T bedankt sich bei allen Besuchern des Konzerts für den Applaus und die reichlichen Spenden. Wir freuen uns sehr, der Familie Poppe helfen zu können!
20 strahlende Kinder streckten stolz ihre Urkunden in die Kamera. Zuvor hatten Sie den ganzen Tag lang eine unvergessliche musikalische Entdeckungsreise durch die Welt der Blasmusik erlebt.
Los ging es am Montagmorgen im Proberaum des MV „Harmonie“ Schapbach. Hier lernten sich die Kinder zwischen 6 und 13 Jahren aus Bad Rippoldsau bis Kirnbach untereinander kennen, bevor die
spannende Expedition begann.
Gemeinsam mit dem fiktiven Charakter „Lulu“ besuchten die Kinder in Kleingruppen verschiedene Länder mit landestypischen Instrumenten und Klängen. Trotz des regnerischen Wetters wanderten die
Kinder zwischen Proberaum, Pfarrheim und Grundschule hin und her und hakten nach und nach die Länder auf Ihrer mitgeführten Weltkarte ab.
Die Stationen der Weltreise waren so vielfältig wie die Blasinstrumente selbst.
In den USA erkundeten die jungen Teilnehmer die heimischen Klänge des Saxofons, das besonders im Jazz eine bedeutende Rolle spielt. Die deutsche Klarinette überzeugte die Kinder vor allem durch
dessen erstaunlich großen Tonumfang. In Österreich gab es beim Bariton ein musikalisches Memory-Spiel zu bewältigen. Die Kinder ordneten verschiedene live präsentierte Melodien den entsprechenden
Spielkarten zu. Besonderen Spaß hatten sie aber beim Schätzspiel rund um die Tuba, dem größten Blasinstrument. Mit Lachen und Staunen wurden Gießkannen mit Wasser in das Instrument gefüllt, um
das Fassungsvermögen zu beweisen.
Die Reise führte auch nach Kuba, wo sich die jungen Entdecker in einer entspannten Bastelstunde kreativ ausleben konnten. Aus Papier und Strohhalmen zauberten sie funktionstüchtige Trompeten und
begaben sich dann auf den Weg nach Frankreich. Dort lernten sie die Grundlagen der Querflöte kennen, indem sie eigene Melodien mit unterschiedlich gefüllten Wasserflaschen erzeugten.
Zu guter Letzt stand noch eine spannende Reise nach Japan zu den talentierten Schlagzeugern auf dem Programm. Mit Xylophon, Kuhglocke, Pauken und China-Gong war dieses Land alles andere als
langweilig.
Zurück in Schapbach klang der Nachmittag gegen 16:30 Uhr mit einem leckeren Grillfest aus.
Organisiert hatten den Nachmittag die Jugendvertreter der Musikvereine B&T Bad Rippoldsau und MV „Harmonie“ Schapbach. Alle waren sich am Ende einig: Der Tag war ein voller Erfolg und sollte unbedingt in Zukunft erneut stattfinden.